Bahnhofsklolyrik.
7. Februar 2010

Mehr ist das nicht.
Der kleine Haufen Wortkotze im Bahnhofsklo,
der einen doch irgendwie amüsiert.
Moment.
Seltsamer Moment.

http://toiletters.tumblr.com/
Am ersten Abend war ich am Strand.
Ich sammelte Muscheln und tote Korallen.
Die Muscheln ordnete ich sorgfältig auf meinem Rock.
Ein bisschen Wind kam mir in die Quere.
Das war Glück.
Wir schliefen in Blumenmustern.
Fische waren überall um uns herum.
Ein Farbenbad.
Kleine Seepferdchen und -Sterne.
Ich lies das sein
mit dem Bewegen
und war einfach-
Ophelia.
O welch ein edler Geist ist hier zerstört!
Und jetzt versuche ich zu überwintern.
Manchmal.
5. Februar 2010
Ersticke ich wenn du hier bist.
Du merkst davon nichts.
Wieso hab ich dich am Hals-
bald hab ichs hinter mir.
Hühnerfrikassee.
26. Januar 2010
Ich halt das so nicht aus.
Zwischen Hühnerfrikassee & kleinen Koalas.
Wieder neben dir aufwachen.
Ich bin Bill Murray
in & täglich grüßt das Murmeltier.
Jeden tag verfluche ich ein bisschen mehr.
Damit muss es vorbei sein.
ey junge.
14. Januar 2010
Das bringt mich zum Lachen.
Wie schön das ist,
das wir doch schon so viel hinter uns haben.
Das macht die Geschichte einfacher.
Es war mal ‘ne Safari.
Alles für die große, flauschige Katz.
Beste Arbeit nachts im Sommer.
In einer Hütte auf Hawaii.
Nur,
weil ich die Muse geküsst habe.
15x im Neonlicht.
Weil es ja doch nur um den Mond und den Ozean geht.
Wie sie sich heimlich treffen.
nunja-nunnein.
warum hast du das gesagt.
Fluchen.
3. Januar 2010
Dass du ein Indianer bist ist schön und gut.
Ich mag das sogar ein bisschen.
Aber wir können nie ein Team werden -
und erst recht kein Trio.
Wie komm ich da nur wieder raus.
Ich mach mir nen Kopf.
in meiner zweiten Heimat
30. Dezember 2009
sagen dir Kinderstimmen wo es lang geht.
Ha.
Du wolltest ihn.
21. Dezember 2009
Den Krieg.
Kannste kriegen.
Du weißt, ich beiße.
Sogar Zuckerstangen.
Wie dich.
Jetzt wirds häßlich.
Sternschnuppen,
11. Dezember 2009
ich danke euch.
4 Versöhnungen an einem Tag.
Ich lese viel,
nur keine Gedanken.
Ausfliegen.
10. Dezember 2009
Äußerst schlechte Bilanz.
Oh-Beine.
Ich habe versucht eine Geschichte daraus zu basteln,
ich hoffe sie hat dich gefreut.
Übermorgen, das ist dann wohl vorbei.
Das ist wie barfuß über Scherben gehen.
Ich übe derzeit so viel, man könnte meinen, ich sollte langsam den Bogen raushaben,
aber Pustekuchen.
Bin wohl doch nicht so das big big girl in a big big world.
Mein bester
1. Dezember 2009
Zufall bist du.
Dabei war ich so pampig und quängelig,
das tut mir leid im Nachhinein.
du bist
dezemberlich.
Wie Spekulatius und ne Tasse Kakao.
Wie Schlittenfahrten und Schneeballschlachten.
Du bist das kleine Kätzchen, dass hoch hinaus will
und auf den großen Baum klettert um Vögel zu fangen
und dann feststellen muss, dass es wohl nie wieder runter kommen wird,
es sei denn,
das liebe Mädchen, dass dir immer Milch in denen Napf gießt,
ruft die Feuerwehr.
Mach ich doch glatt.
Aber sei bitte etwas vorsichtiger nächstes mal.
Ein bisschen Zauber sollte für jeden drin sein,
hol den Hasen aus dem Hut.