Mein bester
1. Dezember 2009
Zufall bist du.
Dabei war ich so pampig und quängelig,
das tut mir leid im Nachhinein.
du bist
dezemberlich.
Wie Spekulatius und ne Tasse Kakao.
Wie Schlittenfahrten und Schneeballschlachten.
Du bist das kleine Kätzchen, dass hoch hinaus will
und auf den großen Baum klettert um Vögel zu fangen
und dann feststellen muss, dass es wohl nie wieder runter kommen wird,
es sei denn,
das liebe Mädchen, dass dir immer Milch in denen Napf gießt,
ruft die Feuerwehr.
Mach ich doch glatt.
Aber sei bitte etwas vorsichtiger nächstes mal.
Ein bisschen Zauber sollte für jeden drin sein,
hol den Hasen aus dem Hut.
Kleinigkeiten
26. November 2009
sind doch das größte.
Ich musste so lachen als mir das eingefallen ist heute.
Eine meiner besten Weihnachtserinnerungen.
Du hast einen bunten fisher price Kassettenrekorder bekommen.
Und es ging unmittelbar los,
dein Generve,
die lästigen Interviews,
das sinnlose brummen ins Mikro,
das Laut- und Leisedrehen.
Damals wäre ich dir am liebsten an die Gurgel,
hätte dich gerne Bravo Traube-mäßig gefoltert.
Sowas kommt in den Abspann.
Meine Outtakes.
Hasenherzchen
25. November 2009
in die Luft gemalt.
Mal sehen, woher der Wind weht.
Und wohin der Hase dann läuft.
excusez moi.
23. November 2009
Ich muss mich entschuldigen,
ich habe dir wohl falsche Informationen gegeben.
Das Wesen, dass ich für ein Einhorn hielt,
von dem ich dir so eifrig erzählte,
ist bei näherer Betrachtung doch nur ein Esel.
Mal eben
22. November 2009
in den Sand setzen.
Das wäre doch eigentlich ganz angenehm jetzt.
Seltsame Sache.
Sonntagabend mit Freunden.
22. November 2009
Ohrenschmaus.
22. November 2009
Was für ein Tag für meine Lauscher-
heute gabs einige Knaller,
wie etwa die Anzeigentafel im Flughafen,
die so gut klappert wenn sich Flüge ändern,
oder der Klang meiner Schreibmaschine,
die ich so lange unberührt gelassen habe-
aber sie nimmt es mir nicht übel, sondern hilft mir gerade dabei
die schönsten Erlebnisse der letzten Tage auf Papier zu bringen.
Am meisten leiden wohl meine Hände an unserer Trennung.
Die Nägel sind abgekaut und nikotingelb.
Ich hoffe, die kommen wieder auf die Beine.
Der erste Schnee
20. November 2009
ist immer etwas weißer.
Ich kann dich kaum erwarten.
Puder für diese häßliche Welt.
Für Funkeln in meinen Augen.
Vorbei
20. November 2009
ist die Mittagsmüdigkeit!
Manchmal,
wenn ich dich um mich habe,
fühle ich mich wie eine Bockwurst, die zu lange in der Mikrowelle liegt-
ich koche und kurz darauf platze ich und alles eklige aus meinem Innenleben flattert dir entgegen.
Meistens bleibe ich aber doch lieber der kleine Fruchtzwerg.
Flüstern
20. November 2009
sollten wir alle mal, einen Tag lang.
Ich dachte
ich habe dich gefunden,
ziemlich gut sogar.
Ich vermisse die sinnlosen Laute, die du so von dir gibst.
Und deine Liebe fürs Detail.
Um es mit einer Weisheit mit Seinfield auszudrücken:
„I will never understand why they cook on TV. I can’t smell it. Can’t eat it. Can’t taste it. The end of the show they hold it up to the camera, ‘Well, here it is. You can’t have any. Thanks for watching. Goodbye.’“
Du bist Alfreds Sonntagsbraten.
Wir sind im wilden Westen aufgewacht,
im ARD oder ZDF.
Ich mach es kurz:
Wie gut, dass du da warst.
Mit dir ist alles so simpel.
Besser ausgedrückt, mit dir sind gerade die simplen Sachen hervorragend.
Du gibst den Dingen Leben,
bringst mir Futter fürs Gehirn,
Wärme ins Herz,
und auch ein bisschen Erfrischung.
Wären da nicht die 300 km die uns in der Regel das Zusammensein erschweren.
