Post für dich, Ralph.

21. April 2010

Brieffreunde sein ist das Beste.
Du bist das Beste.
Nächste Woche besuch ich dich zur Abwechslung mal im echten Leben,
Frühstück in der Hängematte,
ich freu mich wirklich.
Eben extra meine Briefmarkensammlung für dich erweitert, damit ich ein bisschen angeben kann.
Ich wurde ein bisschen verlassen.
Von allen guten Geistern.

Das kann ich vergessen.

21. April 2010

Ich vergesse
wie du deine Steinchen hier vergessen hast.
dass ich um kurz vor 12 an deiner Tür vorbei ging.
das Pferd,das an dir genascht hat.
deine Hand fest zu drücken.
den ganzen Kleinscheiß eben.
Hätte ich auf manche Fragen einfach keine Antwort gehabt
wie
“wie heißtn”.
Hätte ich nur früher an dich gedacht
als mein Feind.

haha,

21. April 2010

wie gut ist das,
gerade ein paar Schreibkritzel von mir entdeckt,
von vor fast genau nem Jahr,
ich kann mich erinnern wie sauer ich war,
ich fing an mit:
“klare Nacht, doch Finsternis”
(klingelts?)
“ach nichts ist klar,
und finster kannst du in deinem Tierlexikon nachschlagen.”
hahaha.
Wie gut wir waren,
wir haben uns die Tiere mit den besten Features markiert.
Manchmal hast du mir nen Bären aufgebunden, aber das war ok.

Aus Porzellan

20. April 2010

bist du,
Meister Lampe.
was war da nur los?
Bist ja keine Leuchte gewesen.
Dass manche Dinge sich einfach nicht ändern wollen,
das stinkt dir.
Schnäuzchen voll.
& Nase zu.
Ich seh dich in letzter Zeit viel zu oft mit der Salami rumliegen,
grübelnd,
aber das ist doch nichts.

Here ends the story.

19. April 2010

Ach.
Alles den Bach runter.
Weg damit.
Ich werde ein Eskimo.

hansguckindieluft.

19. April 2010

bringt mir nichts,
besser zu sein.
So ist das, dieses Hundeleben.
Ein scheiß Köter bin ich,
der selbst zurück kommt,
wenn man ihn tritt,
womöglich sogar mit dem Schwanz wedelnd.
Der an dir schnüffelt & für dich lernt, zu apportieren.
Der sich pudelwohl fühlt wenn er nur auf deiner Couch rumlümmeln darf.
Ein verschissen trauriger Hund.

jeden tag ein bisschen mehr.
& irgendwie bist du mir egal.

Omnibusphilosophie.

29. März 2010

Wendy Cope hat das ganz richtig verstanden,
bloody men are like bloody busses.
Und dass das Glück ebenso wie ein Omnibus ist, lernt man ja schon in der frühen Kindheit.
Neulich erst entdeckt im Poesiealbum, mit 2.Klässerschreibschrift.

Mein Feuer hab ich bei dir vergessen.
Mist. Jetzt sitz ich hier ohne.
Eins der vielen tausend Sachen, die ich bei dir gelassen habe; verloren, vergessen, weggeschmissen.
U.a. wohl auch Verstand und Herz.
Wiederholen lohnt sich nicht so wirklich, was-

take these thoughts.

23. März 2010

they’re heavy and they’re old.
Chris & Thomas, ihr Guten.
kleiner Abenteurer.
“Das ist sie.” nicht.

Ich sitze nur hier mit Schokoladenflecken auf dem A-Team-Shirt.

Heimweg.

16. März 2010

Es ist immer komisch von dir zu gehen.
Kein Drücken.
Kein Blickkontakt.
Ein leises :”Tschüß”, mit einem Fuß schon im Flur.
Ich verlasse dich jedes mal.

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