Der erste Schnee

20. November 2009

ist immer etwas weißer.
Ich kann dich kaum erwarten.
Puder für diese häßliche Welt.
Für Funkeln in meinen Augen.

Vorbei

20. November 2009

ist die Mittagsmüdigkeit!

Manchmal,
wenn ich dich um mich habe,
fühle ich mich wie eine Bockwurst, die zu lange in der Mikrowelle liegt-
ich koche und kurz darauf platze ich und alles eklige aus meinem Innenleben flattert dir entgegen.
Meistens bleibe ich aber doch lieber der kleine Fruchtzwerg.

Flüstern

20. November 2009

sollten wir alle mal, einen Tag lang.

Ich dachte
ich habe dich gefunden,
ziemlich gut sogar.
Ich vermisse die sinnlosen Laute, die du so von dir gibst.
Und deine Liebe fürs Detail.

Um es mit einer Weisheit mit Seinfield auszudrücken:

„I will never understand why they cook on TV. I can’t smell it. Can’t eat it. Can’t taste it. The end of the show they hold it up to the camera, ‘Well, here it is. You can’t have any. Thanks for watching. Goodbye.’“

Du bist Alfreds Sonntagsbraten.

Wir sind im wilden Westen aufgewacht,
im ARD oder ZDF.
Ich mach es kurz:
Wie gut, dass du da warst.
Mit dir ist alles so simpel.
Besser ausgedrückt, mit dir sind gerade die simplen Sachen hervorragend.
Du gibst den Dingen Leben,
bringst mir Futter fürs Gehirn,
Wärme ins Herz,
und auch ein bisschen Erfrischung.
Wären da nicht die 300 km die uns in der Regel das Zusammensein erschweren.

19. November 2009

Als Kind bekommt man Vieles aufgetischt,
Spinat, der einem Superkräfte verleiht,
Schlaf- und Nikoläuse,
die wildesten Märchen eben,
und bei vielen dieser Geschichtchen war mir egal, dass ich eines Tages herausfinden musste, dass das alles erstunken und erlogen ist,
außer bei dieser einen, bestimmten-
als Kind habe ich es geliebt, mir Muscheln ans Ohr zu halten
und ich war davon überzeugt, darin ist ein Stück Meer
ich verfluche den Menschen, der mir das ausgeredet hat,
denn der Gedanke ist so schön,
dass es einfach egal sein sollte, ob das nun der Wahrheit entspricht oder nicht.
Ich tu es immernoch, gelegentlich,
aber es ist einfach nicht mehr das gleiche.

Ich wünsche mir ein wieder-gut-mach-Date,
einfach gemütliches rumlungern und über die schönen Dinge des Lebens philosophieren,
die häßlichen mal eben ausblenden,
und dann im Guten auseinander gehen.
Das sollte man einführen.

Falsche Hasen.

19. November 2009

Einen Adventskalender habe ich bekommen,
von meiner lieben Omama,
damit ich jeden Tag ein Türchen öffnen kann hat sie gesagt.
Die Ironie daran ist
dass mir derzeit täglich Türen vor der Nase zugeknallt werden.
Und keiner macht auf.

Ich weiß noch, wie ich aufgewacht bin
an dem Tag des großen Finales.
Wie ruhig der Tag verlief vor dem Fiasko.
Im Traum nicht daran gedacht.
Neulich hatte ich einen solchen.
Ich lieg am Strand, und alles ist gut, bis plötzlich eine riesen Welle auf mich zu kommt,
und ich feststellen muss dass ich mich nicht mehr bewegen kann-
alle geraten in Panik und rennen davon-
nur für mich ist es zu spät.

Eine Gute-Nacht-Geschichte über Einhörner und Hasen, die sich für Tiger halten hast du von mir bekommen.
Und hier einen Vermerk in meinem Blog,
mein ralphiger Brieffreund aus Köln.
Du musst wissen, ich habe Angst vor Piloten.
Aber fliegen, da wär ich dabei.
Mal sehen, ob dein Täubchen das zulässt.

Demons.

16. November 2009

„let the demons have their place, if so it’s angels you’ll create.“
So seh ich das.

Delirium.
Hitze.
Wie im Fieber.
Fetzen.
Fehlschlag.
Kopf.
Stein.
Pflaster.

einfach alles wegschmeißen.
Vielleicht hattest du recht-
Pure Vernunft darf niemals siegen.
und alles ist halb so wild.
du bist doch kein Leopard.
und ich kein Tiger.

Es ist, als gäbe es uns doppelt,
deine version und meine version von mir- von dir- von uns.

Wir haben unsere Leberflecken wie Sternbilder miteinander verbunden.
Am schönsten war es dich atmen zu spüren.

Tonight I’m swimming to my favourite island.

der Hubba Bubba Effekt.

15. November 2009

den kennt wohl jeder.
Am Anfang alles rosarot und deliziös,
in nächsten Moment grau und fad.

Ich war ein unerfahrener Tourist
auf einer Fahrt ins Blaue.
Dass das nicht gut geht kann man sich denken.

Ich bin verschiedene Theorien durchgegangen die letzten Tage.
Du siehst die Dinge schwarz.
Dabei vergisst du, dass man genauso gut drüber lachen könnte.
Alienschleim und Katzengeräusche,
das werde ich in Erinnerung behalten.
Nicht den krumm gelaufenen Murks.
Nichts war durchdacht.
Prinzipiell bin ich gegen Jugendsünden.

bei mir liegt alles brach-
wie soll ich da Gras über die Sache wachsen lassen.

14. November 2009

mit 2 bier in der Handtasche
streunen in der Großstadt
bis die Sonne aufgeht.
Ins Bett fallen.
sich das letzte Stück Pizza vom Vorabend zum Frühstück teilen.
Das waren unsere Geschichten.
meine nummer 1.
mit dir hat alles angefangen.
sich verlieren
aus den Augen
aus dem Sinn.

13

13. November 2009

gepunktet.
hab ich wohl nicht.
rumkatern.
einfach die augen zu machen.

Schlafmohn.

12. November 2009

Neben dir zu sitzen war wie ein Ausflug in die Berge,
wie Urlaub in den Alpen,
mit verstecken im Gras
und ein bisschen spielen.
Ich hoffe, dass du das eines Tages liest und lachst-
du solltest öfter lachen, so wie früher
im Sommer-
15 Küsschen dafür und noch mehr!

Ein kleiner Kaugummi an dem man zufällig hängen bleibt.

Alles stehen und liegen lassen, das war nicht die feine Englische.

Dein verschmitztes Grinsen zu beobachten tat gut.
Ich habe Gemeinsamkeiten gesucht
aber du warst damit beschäftigt Gewohnheiten zu pflegen.
woraufhin ein paar kleine Gemeinheiten folgten.